Deutsche Geschichte
10. - Kapitel Endlich wieder auf Achse

. . . Sie wurden weiter davon unterrichtet, dass keinerlei fahrplanmaessige Zuege zwischen  Frankfurt/Oder und Berlin verkehren. Dann wurden sie praktisch aus dem Lager gejagt. Sie mussten die Kaserne innerhalb von 24 Stunden verlassen und waren nun voellig auf sich selbst angewiesen. Paul sagte zu Orje, na, das ist ja wie gehabt: Der Dank des Vaterlandes ist euch gewiss ! Orje, der immer nur realistisch und praktisch dachte, sagte nur: "Komm lass uns gleich abhauen bevor es dunkel wird, vielleicht haben wir Glueck und finden einen fahrbaren Untersatz." Zwei weitere Berliner schlossen sich ihnen an, und sie latschten raus auf den Rangierbahnhof. Dort stand gerade eine Lokomotive unter Dampf und sie fragten den Lokfuehrer, ob er sie mitnehmen wuerde.

Die Antwort war positiv. "Ihr koennt auf eigene Gefahr auf dem Tender sitzen, ich fahre aber nur bis nach Fuerstenwalde". Sie freuten sich ueber seine Bereitschaft ihnen zu helfen, und Orje schlug vor, dass ihm jeder als Dank eine dicke Scheibe von dem Kommissbrot geben sollte, was der Lokfuehrer dankend annahm. In Fuerstenwalde warnte er sie nochmals vor der Sperrstunde, und die vier gingen los, um nach einem Platz fuer die Nacht zu suchen . . . .

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