Deutsche Geschichte
14.- Kapitel Diesmal nach Frankfurt/Main

. . . Paul ueberlegte sich seine Zukunft in Canada und fluchte, dass der Unfall ausgerechnet jetzt passieren musste. Er erwartete, dass er demnaechst eine Vorladung nach Karlsruhe erhalten wuerde. Am 16. April kam der Stuka weg, und er musste den Arm in einer Schlinge tragen. Am 18. April kam, genau wie Paul vermutet hatte, die Aufforderung von der Canadischen Einwanderungsbehoerde eine schier endlose Reihe von Dokumenten bei seiner aerztlichen Untersuchung am 12. Juni mit nach Karlsruhe zu bringen. Als Paul die Liste sah, sagte er zu Martha, Mensch die wollen Heilige, nicht fleissige Arbeiter. Er machte sich sofort eine lange Terminliste mit Dingen, die er nun in den naechsten 7 Wochen erledigen musste. . . .

Eine Seefahrt die ist lustig

. . . Das Schiff, die etwa 18.500 B.R.T. grosse M.S. Fairsea, war ein frueheres Liberty ship das der griechischen Sitmar Reederei gehoerte, in Liberia registriert war, unter panamesischer Flagge lief und eine deutsch italienische Besatzung hatte. Internationaler gings garnicht mehr. Das Schiff war bis auf den letzten Platz gefuellt und, da es urspuenglich als ein Truppentransporter gebaut worden war, schliefen die meisten Passagiere in grossen Schlafsaelen, die nach Geschlechtern getrennt und mit dreistoeckigen Betten versehen waren. Die griechischen Reeder hatten keinen Pfennig an einem Umbau verschwendet. Als die Passagiere endlich an Bord konnten, fanden sie auf dem Promenaden-Deck ein heilloses Durcheinander von Koffern und Kisten vor, und jeder musste dort sein Gepaeck finden. Walter Golz und Paul hatten sich bereits gut angefreundet, und da Walter bei der Kriegsmarine war und See-Erfahrung hatte, gingen die beiden erst mal los "um die Lage zu peilen". Sie studierten den Schiffsplan, fanden raus wo ihr Schlafsaal war und suchten sich ein Bett aus. . . .

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